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Schützenfest

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von Redaktion-1. Mai, 2019

Die Zeitzer Schützenstraße wird zur Kulturmeile! Bis zum 11.05. finden dort verschiedene Kunstausstellungen, Kabarett und Konzert, sowie Diskussions- und Kinoabende statt.

Die alte Zeitzer Zigarrenfabrik und die ehemalige Fleischerei Merkel (Schützenstraße 6) werden nach Jahren des Leerstands durch künstlerische Interaktionen temporär neu belebt.

In Zeiten politischer Instabilität setzt sich die Veranstaltungsreihe mit demografischen Herausforderungen und Fragen des Wertewandels und Demokratieverständnisses auseinander. Neben der Situation an den europäischen Außengrenzen, beleuchtet die Ausstellung ebenfalls den NSU-Komplex und Kulturgüter des Abendlandes und möchte auf diese Weise vor den Kommunal- und Europawahlen mit künstlerischen Formen der Fotografie, Collage und Skizzen auch politische Perspektiven aufzeigen und hinterfragen.

 

08.05. Jung, Leitolf, Markert. Ausstellungen über Zeitz, Deutschland und Europa.

Sebastian Jung, bildender Künstler au Jena behandelt in seiner Ausstellung „Meine Freunde sind nach Bayern gezogen. Ich nach Sachsen.“ Abschied, Wegzug und Verlust.

Die bayerische Künstlerin Eva Leitolf zeigt zur Situation an den europäischen Außengrenzen ihre Arbeit „Postcards from Europe.“.

Paula Markert aus Hamburg präsentiert ihre Fotoausstellung und Recherchearbeit „Die Mordserie des NSU.“ 15-19 Uhr

 

09.05. Fahrradkino. Gezeigt wird der Film „Transit“ (Deutschland, 2018) von Christian Petzold. Der Regisseur, der auch das Drehbuch zum Film inspiriert vom gleichnamigen Roman Anna Seghers schrieb, verlegte die Geschichte um einen Deutschen, der während des zweiten Weltkrieges vor den Nationalsozialisten nach Frankreich flieht, in die Gegenwart. Die Zuschauer fahren, der Film läuft! 19 Uhr

 

11.05. Finissage mit Diskussion + Straßencafé. Das Team von Aufbruch Ost sucht den Dialog mit den Zeitzer*innen. 19 Uhr

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